Verfasst von: gregorhecker Am: Januar 15, 2010
„Die Lage in Turkestan ist schlecht. England greift über Afghanistan an.“ Stalin 7. Juli 1918
„Anscheinend entwickelt sich die internationale Lage so, dass der Weg nach Paris und London über die Städte Afghanistans, Punjabs und Bengalen führt.“ Trotzkij 5 August 1919
In seiner Stalin-Biographie schreibt der russische Historiker Swjatoslaw Rybas über das doppelte Wesen des Roten Sterns in dessen Schein die ganze Geschichte der Sowjetunion verlaufen ist. So schreibt er über die Niederlage der Roten Armee im Sowjetisch-Polnischen Krieg 1920-21 folgendes:
„Die Entzweiung von gestellten Aufgaben spielte mit der Roten Armee ein bösartiges Spiel: national-staatliche Aufgaben verlangten rationale Entscheidungen, aber die Komintern presste die Armee mit romantischer Rücksichtlosigkeit vorwärts.“
Denkt man über den Sowjetisch-Afghanischen Krieg 1979-1989 nach , so könnte man sich auch fragen, ob man hier nicht mit dem gleichen Phänomen der sowjetischen Geschichte zu tun hat. Doch zuerst geht es um die Frage, die sich durch die Analyse des Films „Mission in Kabul“ gestellt hat – was haben Sowjetrussen 1919 in Kabul wirklich gemacht?
Die wesentlichen Aufgaben der ersten sowjetischen Mission in Kabul wurden von dem russischen Historiker Jurij Tichonow in seinem Buch „Stalins Krieg in Afghanistan: Der Kampf um Zentralasien“ präsentiert. Die Bedeutung von Afghanistan für das Sowjetrussland im Jahr 1919 wird im Kontext der Oktoberrevolution und des darauf folgenden Bürgerkrieges verstanden. Auf der einen Seite ging es um den Kampf gegen die Weiße Garde und auf der anderen Seite um die Weltrevolution. Ausgerechnet Afghanistan bot 1919 den Bolschewiki eine ausgezeichnete Gelegenheit, mit einem Schritt die beiden Aufgaben anzugehen. An der afghanischen Ostgrenze lag der “wunde Punkt“ des britischen Imperiums. Die Weitergabe der revolutionären Flamme an die Völker Indiens hätte das Britische Reich als einen wichtigen Unterstützer der Konterrevolution in Russland ausgeschaltet und Indien von der britischen Herrschaft befreit. Die ausgezeichnete Gelegenheit dazu bot der dritte Anglo-Afghanische Krieg.
Der afghanische Emir Amanullah Khan schickte seinen Botschafter Barakatullah nach Moskau, um Lenin ein sowjetisch-afghanisches Militärbündnis vorzuschlagen. In einer an Lenin adressierten Schrift schreibt Barakatullah, dass Afghanistan der bolschewistischen Regierung im Kampf gegen den gemeinsamen Feind der Bolschewiki und des Islams – England, helfen könne. „ Die Türen zu Indien stehen für die russische Regierung offen, wenn sie nur die günstige Gelegenheit ohne Verzögerung nutzen würde.“
Die erste sowjetische Mission kam im Juli 1919 nach Afghanistan. Der erste sowjetische Abgesandte war Nikolaj Brawin. Brawin war ein erfahrener Diplomat des Zarenreiches. Er kannte sich in der Region gut aus und beherrschte verschiedene Sprachen. In einem Brief an das sowjetische Außenministerium sah er die strategische Lage folgendermaßen: „ Die Geschichte Russlands liefert uns zweifelsfreie Beweise einer schicksalhaften Neigung Russlands zum Orient und konkret zu Zentralasien und Indien. Das Schicksal drängte das zaristische Russland nach Indien, auch das sowjetische Russland wird dazu gedrängt.“ Brawin galt allerdings den Bolschewiki als ein „geistig fremdes Element“. Man war auf seine guten Erfahrungen angewiesen, doch hatte der Militärattaché Iwanow der Mission den Auftrag Brawin zu liquidieren, falls dieser sich als ein Verräter erweisen sollte. Iwanow war der Chef des Stabes des sowjetischen Turkestans und hatte „ den Emir zu einem Militärbündnis gegen die Engländer zu überreden“ . Seine weitere Aufgabe war die militärische Aufklärung. Dafür verfügte er über „eine hohe Summe an Geld in Gold und Silber.“ Für die Propagierung von Ideen der Weltrevolution unter der afghanischen Bevölkerung waren 10 Kommunisten aus Turkestan dabei. Als die Sowjets in Kabul ankamen, war es allerdings zu spät. Amanullah Khan musste mit den Briten Frieden schließen. Iwanow konnte seinen Auftrag nicht erfüllen. Dagegen hatte Brawin Erfolg und konnte sich gegen die Briten durchsetzen. Amanullah-Khan war bereit, mit Sowjetrussland diplomatische Beziehungen zu schließen.
Die kommunistische Führung in Moskau wollte aber die afghanische Chance nicht so leicht aufgeben. Lenin entscheidet sich für einen anderen sowjetischen Bevollmächtigten in Kabul, einen echt geprüften Bolschewik – Jakow Suriz. Sein wichtigster Auftrag war – Revolutionsexport in der Region. Brawin versuchte, gegen die Ernennung dieses in den Orient-Fragen inkompetenten Genossen zu protestieren. Er musste schließlich zurücktreten, hat sich aber geweigert nach Russland zurückzukehren. Er wurde in Afghanistan getötet. Es lag wohl im Interesse von sowjetisch-afghanischen Beziehungen, diesen wichtigen Zeugen von Geheimverhandlungen zu beseitigen.
Suriz stand in Kabul vor folgender Situation: weder das sowjetische Russland, noch das durch den Krieg geschwächte Afghanistan konnten sich einen direkten Angriff auf das britische Indien und damit einen offenen Krieg mit Großbritannien leisten. Für ein Militärbündnis mit Russland verlangte der afghanische Emir einen ungeheuren Preis: 100 000 Gewehre, 250 Geschütze, 1500 Maschinengewehre und 50 Mio. Goldrubel. Es war den Afghanen klar, dass diese Forderung von den Russen nicht erfüllt werden kann. Das Interesse der Bolschewiki galt außerdem nicht Kabul, sondern der Nordwestlichen Grenzprovinz. Von hier aus sollte der indische Aufstand entfacht werden. Doch der Zugang zu dieser Region war unter der Kontrolle der Regierung in Kabul. Diese allerdings hatte wenig Interesse an der Versorgung dieser Provinz mit Waffen aus Sowjetrussland, die auch gegen die Regierung in Kabul eingesetzt werden könnten.
Auf der anderen Seite konnte Amannulah-Khan zu diesem Zeitpunkt Hilfe für einen möglichen Kampf gegen die Briten nur aus Moskau bekommen. Somit wurden die sowjetisch-afghanischen Verhandlungen zu einem reinen Handelsgeschäft über die Mengen von Gold und Waffen, die Kabul für die Transitlieferungen an die Paschtunen der Nordwestlichen Provinz bekommen sollte. Der russische Historiker Tichonow fasst die Ergebnisse der sowjetisch-afghanischen Verhandlungen so zusammen:
„Die Vorbereitung eines Angriffes auf die britische Herrschaft in Indien war die Hauptaufgabe der sowjetischen Diplomatie in Zentralasien, insbesondere in Afghanistan. In diesem Zusammenhang war alles, was Brawin und Suriz in Kabul unternommen haben, die Vorbereitung eines Revolutionsexportes nach Indien und die Nachbarstaaten. Der mit Mühe geschlossene sowjetisch-afghanische Freundschaftsvertrag sollte nur ein erster Schritt zur Schaffung des „afghanischen Korridors“ zu Indien sein und war nicht das eigentliche Ziel der Bolschewiki. Es ist zwar den Bolschewiki nicht gelungen, Afghanistan zu einem Brückenkopf für den antibritischen Aufstand in der Region durch ein Geheimabkommen mit Kabul zu sichern, doch wurde durch den Freundschaftsvertrag die Möglichkeit geschaffen, die Arbeit in diese Richtung fortzusetzen.“
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Vergleicht man nun die bekannt gewordenen Fakten mit der Geschichte des Films „Mission in Kabul“, so kommt man nicht umhin zu sagen, dass der Film vieles verschweigt und einiges sogar verfälscht. Der Vorwurf der Fälschung ist insofern legitimiert, da der Film selbst den Anspruch erhebt, sich auf die Dokumente aus den sowjetischen Archiven zu beziehen. Es werden tatsächlich echte Mitteilungen zitiert, zum Beispiel die Mitteilung von Lenin an Amanullah-Khan. Doch wenn danach eine Mitteilung des sowjetischen Botschafters in Kabul an das sowjetische Außenministerium vorgelesen wird, dann hat man mit einer Dokumentenfälschung zu tun, denn sie wird mit den Namen „Petr Sorokin“ unterschrieben.
Petr Sorokin – so der Name des sowjetischen Botschafters in Kabul in dem Film, ist aber eine fiktive Person, denn die ersten Bevollmächtigten hießen Brawin und Suriz. Warum entscheiden sich die Filmemacher bewusst für eine Fälschung, die sogar so offensichtlich grob wird? Faktisch war der erste Bevollmächtigte Nikolaj Brawin. Dass man seinen Namen nicht nennen will, ist verständlich. Sein Schicksal ist eine andere Geschichte, die des Verrates. Man kann schwer einen Bevollmächtigen heroisieren, der wegen Verrat in sowjetisch-afghanischer Zusammenarbeit liquidiert wurde. Es gibt in dem Film eine Anspielung auf Brawin. Das ist der Militärattaché Repin, ein ehemaliger zaristischer Diplomat, der für die Sowjets arbeitet. Es gibt sogar starke Meinungsverschiedenheiten zwischen Sorokin und Repin, aber Repin erweist sich als ein dem sowjetischen System treu dienender Diplomat. Der Film korrigiert den falschen Brawin in einen richtigen Repin. Es bleibt also Jakow Suriz übrig. Dieser war tatsächlich ein treuer Bolschewik, wie man in dem Film über den Botschafter berichtet. Suriz war so zuverlässig, dass er sogar 1952 friedlich als Rentner an einem Herzinfarkt sterben durfte, obwohl er 1934-1937 sowjetischer Botschafter in Deutschland war. Warum verschweigt dann der Film „Mission in Kabul“ den wirklichen Namen des Bevollmächtigten?
Um diese Frage beantworten zu können, erinnern wir uns wieder an den Gedanken des Historikers Swjatoslaw Rybas – es geht um das doppelte Wesen des Roten Sterns, der Kampf zwischen den Nationalinteressen und der Weltrevolution. Rybas zitiert in seiner Stalin Biographie Wasilij Schulgin, einen russischen Nationalisten und Monarchisten. Schulgin prophezeit den Roten folgendes Schicksal:
„In Wirklichkeit, wenn auch unbewusst, opfern sie ihr Blut für die Wiederherstellung eines „Gottgeschützten Russischen Reiches“. Mit ihren Roten Armeen ( die nach einer Weißen Art gemacht sind) bewegen sie sich in alle Richtungen bis zu einem Punkt, wo sie an eine harte Grenze kommen, an denen der harte Widerstand anderer Staatsorganismen beginnt. Das werden die natürlichen Grenzen des zukünftigen Russlands sein. Die Internationale wird sich verwischen, die Grenzen werden bleiben.“
Im Film „Mission in Kabul“ geht es um die Frage der russischen Grenze. Dagegen verwischt sich das Thema der Internationale. Das eigentliche Thema der sowjetisch-afghanischen Verhandlungen von 1919, die Schaffung eines afghanischen Korridors für den Revolutionsexport nach Indien existiert in diesem Film nicht. Es gibt auch keine afghanische Kommunisten und Proletarier, nur die Agenten der Tscheka. Man verzichtet scheinbar auf das kommunistische Thema überhaupt, außer der Wiedergabe des für die Zeit formal Notwendigen. Stattdessen soll ein Monarch Freund sein. Für die Propaganda der Vorstellung, dass die Kommunisten eine Freundschaft mit einem Monarchen unbedingt suchen, wäre der Filmregisseur Leonid Kwinichidze 1919 als ein Konterrevolutionär erschossen worden. 1970 sieht man die Dinge anders. Nur einmal wird Indien im Film erwähnt. Roman Luschin erzählt Gedeonow, dass er von Kabul aus nach Indien und von dort nach Paris gehen will. Doch Luschin ist kein Revolutionär, sondern ein vor der Revolution fliehender Mensch. Das Absurde an Luschins Vorstellung wird an der Spottreaktion von Gedeonow sichtbar. Er fragt Roman in der Art, wie man bei einem Geisteskranken fragen würde – Wohin? Der Weg nach Paris über Kabul und Indien ist irrsinnig.
Die strategische Bedeutung von Afghanistan für Russland wird in dem Film anders präsentiert. Anders als Trotzkij und Lenin es sahen. Trotzkij schlägt 1919 die Aufstellung einer Reiterarmee von 30-45 tausend Mann für einen Befreiungsmarsch nach Indien vor. Die Schwierigkeiten des Revolutionsexports in Europa sollten durch die Erfolge in Asien kompensiert werden. Dagegen stellt Stalin die nationalen Interessen in den Vordergrund. Für ihn ist Russland keine grenzenlose Material- und Menschenressource für die Weltrevolution mehr. Dementsprechend verändern sich die Schwerpunkte im außenpolitischen Denken. „Botschafter“ Sorokin erklärt dem Ersten Sekretär die geopolitische Disposition – von Afghanistan aus dürfen keine Angriffe der Basmatschi auf das sowjetische Territorium stattfinden. Der „afghanische Korridor“ soll nicht in die andere Richtung, gegen die Sowjets, funktionieren. Aus diesem Grund ist die Stabilität in Afghanistan für die Sicherheit des sowjetischen Staates wichtig. Die filmische Mission der Russen in Afghanistan folgt einem Sicherheitsbedürfnis und ist kein revolutionärer Trieb. Man will nicht auf den wunden Punkt des britischen Imperiums drücken, sondern die Briten davon abhalten, den wunden Punkt des sowjetischen Reiches zu berühren.
Dass man mit Afghanistan seelisch nichts am Hut hat, wird durch die Musik des Films stimmungsvoll betont. Es sind zwei Lieder, die in diesem Film mehrmals gesungen und durch melodisches Anklingeln mehrmals den Zuschauer einstimmen, die man verstehen muss. In dem einem Lied „Schnee Russlands“ singt man:
Wenn ich fern vom Vaterland bin
Lebe ich mit einem Wunsch,
Ich will den Winter meines Heimatlandes
Um meine Seele in der Hitze zu erwärmen
Mein Schicksal, meine Liebe
Fernes Land
Russland darf ohne Schnee nicht sein
Und ohne Russland dürfen wir nicht sein.“
Das Lied, das sehr lyrisch wirkt, enthält den Kern des russischen geopolitischen Gedanken von heute. Russland ist ein Land des Nordens. Dort wo kein Schnee liegt, ist nicht Russland. Nichts überzeugt mehr als dieser scheinbar flache Gedanke, den der Zuschauer als ein Lied hört, während sich die Russen in der Hitze von Kabul quälen. Und es ist sehr provokant 1970 in einem Film Russland statt der Sowjetunion als Heimat zu nennen.
Das andere Lied ist das Schicksalsthema von Roman Luschin. Es ist eine Romanze aus der Zeit des russisch-japanischen Krieges:
„Auf den Hügeln der Mandschurei
schlafen die Krieger,
Und hören die russischen Wehklagen nicht.“
Immer wieder hört Luschin die Melodie dieses Liedes. Es ist sein Todesruf. Luschin findet in Afghanistan seinen Tod. Er kann über Afghanistan nicht nach Paris kommen.
Auch dieses Lied ist ein Hinweis auf die Geopolitik im historischen Kontext. Für das russische Reich war die Mandschurei ein Schritt zu weit. Der russisch-japanische Krieg brachte den Anfang vom Ende des russischen Zarenreiches. 1970 klingt die Melodie dieses Liedes in der afghanischen Landschaft als eine Warnung vor einem Schritt zu weit, eine Warnung vor der Zukunft. Neun Jahre später macht das sowjetische Reich einen Schritt zu weit. Ähnlich wie der russisch-japanischer Krieg ist der sowjetisch-afghanischer Krieg 1979-1989 der Anfang vom Ende der Sowjetunion.
Hier liegt der Schlüssel zur Erschließung aller Widersprüche des Filmes. Gedeckt durch die Oberfläche des kommunistischen Äußeren werden starke russisch-nationalistische Inhalte gesendet. Aus diesem Grund wird der Name Jakow Suriz verschwiegen. Denn er war ein Jude. Stattdessen erfindet man einen Petr Sorokin, einen russischen Bolschewik, der zu einem Botschafter in der Geschichte dieses Films wird. Es soll eine russische Geschichte erzählt werden und keine sowjetische. Damit macht der Film dass, was in der sowjetischen Filmgeschichte durchaus üblich war – die Fälschung der Geschichte. Doch in „Mission in Kabul“ hat man überraschenderweise mit einer Fälschung für eine russisch-nationalen Idee gegen die kommunistisch-internationale Idee zu tun.
So kann man vierzig Jahre nach der ersten Vorführung den Film „Mission in Kabul“ als eine Parabel verstehen. Es ist ein Versuch, über die kommunistische Oberfläche eine russische nationale Idee von geopolitischen Grenzen zu vermitteln. Das hat insofern Tradition, als es schon von Stalin praktiziert wurde. Schon 1934 hatte der amerikanische Botschafter in der UdSSR Bullet folgendes geschrieben: „Die Sowjetunion will die Weltrevolution nur in den Fällen, wenn sie den russischen Interessen dient. Sie hat längst aufgehört, den Interessen des Weltproletariats zu dienen.“
Doch 1979 findet die Auseinandersetzung zwischen den Interessen des „Weltproletariats“ und den eigenen nationalen Interessen mit dem Einmarsch der sowjetischen Armee in Afghanistan zum letzten Mal statt. Dieser Logik von russischen geopolitischen Grenzen wird widersprochen. Ein Schritt zu weit wird gemacht und so wird auch das kommunistische System nun auch außenpolitisch zu einer Belastung für Russland und die Russen sehen sich gezwungen das System zu zerstören.
Der Film „Mission in Kabul“ von 1970 ist ein Kompromissversuch, das Rote mit dem Weißen in der russischen Geschichte zu vereinen. In dieser Hinsicht und in Bezug auf die Interpretation der Rolle von Afghanistan im außenpolitischen Kontext Russlands ist der Film eine Parabel.
„Mission in Kabul“, 1970 / Lenfilm
Regisseur: Leonid Kwinichidze
Drehbuch: Wladimir Weinstock
Schauspieler: Oleg Zhakow, Irina Miroschnichenko, Gleb Strischenow.
Ende